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Das stille Insektensterben

Insekten sind die wichtigsten Blütenbestäuber und leisten unbezahlbare Dienste für unsere Landwirtschaft und für das Zusammenspiel komplexer Ökosysteme. Doch seit Jahrzehnten gehen die Insektenbestände kontinuierlich zurück, was in Zukunft eine Gefahr für das ökologische Gleichgewicht darstellen kann.

Insekten stellen mit über 800‘000 verschiedenen Arten die grösste Tierklasse dar. Ihr Körperbau und ihre Entwicklung haben sich als überaus anpassungsfähig erwiesen – so bewohnen sie fast alle Teile der Erde. Sie kommen in Tropengebieten bis zu den Polarkreisen und sogar unter Wasser wie auch in der Luft vor. Kein Wunder also, dass sich darunter auch welche finden, die für uns Menschen gefährlich sind. Doch Insekten sollten nicht nur als Gefahr betrachtet werden, sondern auch als lebensnotwendige Lebewesen für Mensch und Natur.

Unter anderem bilden Insekten die Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl von Tieren wie den Vögeln, Säugetieren, Amphibien und Reptilien. Ausserdem gelten sie als die wichtigsten Pflanzenbestäuber in unserem Ökosystem. Durch das Sammeln von Nektar und Pollen sorgen sie für den Fortbestand der Pflanzenwelt und stellen einen Grossteil unserer Ernährung sicher. Als Verwerter spielen sie eine wichtige Rolle bei der Remineralisierung organischer Stoffe wie Tierleichen und Pflanzenresten im Boden und nützen somit auch als Regulator in der Forst- und Landwirtschaft.

Der Hauptgrund für das Insektensterben ist die industrielle Landwirtschaft mit ihren Giften, Herbiziden, Überdüngungen und die monotone Agrar-Landwirtschaft. Ein besonders bedrückendes Problem ist die Fernwirkung der Gifte und Düngemittel selbst in weit entfernten Naturschutzgebieten. Weitere Ursachen sind Biotopverluste bei Pflanzen aufgrund eines erhöhten Stickstoffgehaltes im Boden, die erhöhte Verwendung von Giften in Privatgärten (besonders bei der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers), der Klimawandel, der Flächenverbrauch und die Bebauung, ein zunehmend beschleunigter Verkehr und Lichtverschmutzungen.

Insekten als Schädlinge

Obschon Insekten lebensnotwenig sind, stellen sie im Haushalt immer wieder ungebetene Gäste dar. Es wird dabei zwischen Schädlinge (Arten, die Schäden hervorrufen können) und Lästlinge (Arten, die zur Last fallen, aber nicht schädlich sind) unterschieden. Viele Schädlinge können eine Gefahr für den Menschen aufweisen da sie vektorübertragbare Krankheiten wie z. B. Dengue Fieber, Malaria, Meningo-Encephalitis, Tuberkulose und Hepatitis übertragen können – Krankheiten, die zum Teil tödlich verlaufen können. Ausserdem können durch Insekten auch Allergien ausgelöst werden. Nebst den übertragenen Krankheiten werden auch Lebensmittelvorräte befallen, Textilien durchlöchert oder Holz zerfressen. Mangelnde Sauberkeit ist dabei meist nicht der Grund für den Befall; vielmehr gelangen die gefrässigen Gesellen von aussen ins Haus, zum Beispiel in gekauften Lebensmitteln oder sie fliegen oder krabbeln durch unsere Fenster und Türen.

Als Anbieter von Insektenschutz-Produkten steht die Martec Handels AG zwischen den Fronten. Einerseits gilt es die Natur weitestgehend von schädlichen Einflüssen zu bewahren, andererseits müssen Mensch und Tier von Krankheiten geschützt werden. Die Martec Handels AG unterstützt deshalb aktiv die Entfaltung der Insekten in der Natur in Zusammenarbeit mit der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) mit diversen Projekten, die den Lebensraum von Insekten in der Schweiz fördern.

Zudem hat die Martec Handels AG in den letzten Jahren diverse Biozid-Produkte mit umweltfreundlichen, natürlichen Wirkstoffen entwickelt, wie zum Beispiel den kik Zeckenschutz, die ORPHEA® Mottenschutz Linie oder das martec PET CARE Tierpflegesortiment, die eine echte Alternative zu konventionellen chemischen Biozid-Produkten darstellen.

Mit den richtigen Produkten und der gezielten Anwendung, können Wohnräume und Menschen geschützt werden, ohne dass unnötig viele Insekten sterben müssen.

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